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Ostfriesische-Senioren-Sicherheits-Initiative               

Sicher unterwegs in der Stadt

Hier: der Umgang mit Wertsachen

Nun haben wir sie gerade erstmal hinter uns gebracht, aber somit liegen sie auch schon wieder vor uns: Die Weihnachtsmärkte.  Aber nicht nur hier, sondern auch bei allen anderen Gelegenheiten kann es zu Diebstählen kommen, dem sog. Trickdiebstahl und dem Handtaschendiebstahl, auch der Handtaschenraub kann passieren.

Worauf sollte man also in der Stadt und unterwegs achten:

Bitte führen Sie immer nur so viele Wertgegenstände mit sich, wie sie auch tatsächlich benötigen.

Auch wird empfohlen, dass Sie Bargeld und Zahlungskarten getrennt voneinander mitführen. Bitte nicht die PIN-Nummer der Zahlungskarten mit sich führen.

Halten Sie Ihre mitgeführte Handtasche immer geschlossen und behalten Sie die Tasche auch bei sich. Lassen Sie Ihre Tasche nicht aus den Augen.

Herren werden gebeten, ihre Geldbörse nicht in der hinteren Hosentasche zu verwahren. Auch wenn jeder immer meint, er würde einen Diebstahl aus der Hosentasche bemerken, das stimmt leider nicht, denn die Zahl der aufgenommenen Diebstähle aus Hosentasche, oder sogar der Jackeninnentasche, spricht dagegen. Gürteltaschen unter der Oberbekleidung verdeckt getragen, können eine gute Lösung sein.

Achten Sie in Menschenmengen oder bei unübersichtlichem Gedränge besonders auf Ihre Wertsachen.

Wenn Sie um Wechselgeld an der Parkuhr oder für einen Einkaufswagen gebeten werden, sollten Sie vorsichtig sein, es ist in den letzten Wochen vorgekommen, dass die Täter einfach ins Portemonaie griffen und Geldscheine entwendet haben. Auch wenn es schwer fällt: Wenn sie sich zum Nachsehen nicht zurückziehen können, dann verneinen Sie die Anfrage lieber und machen Sie Ihr Portemonaie nicht in Gegenwart von Fremden auf.

Umgang mit Geld

Wenn Sie Bargeld bei der Bank abholen, lassen Sie sich am besten von jemandem begleiten und achten Sie auch darauf, dass niemand Sie beobachtet.

Größere Summen lassen Sie sich bitte nicht am Schalter auszahlen, sondern in einem Nebenraum. Gerade bei einem solchen Vorgang ist eine Begleitperson sinnvoll.

Wenn Sie ihr Geld beim Automaten holen müssen, meiden sie bitte Geräte, die im Freien angebracht sind. Nutzen Sie nur Geräte in den Räumlichkeiten der Bank.

Zählen Sie ihr Geld nicht in der Öffentlichkeit nach. Lassen Sie grundsätzlich niemanden sehen, wie viel Geld sie dabei haben. Nutzen Sie Ihre "Geheimfächer" im Portemonaie.

Wenn Sie zeitnah nach dem Bankbesuch angesprochen und um einen Geldwechsel oder um "Feuer" gebeten werden, sein sie wachsam und verneinen sie die Anfrage. Bitte auf keinen Fall die Tasche öffnen (Damen) oder das Portemonaie herausholen (Herren).

Was tun wenn ein Diebstahl oder ein Raub passiert?

Fall Sie trotz aller Vorsicht doch bestohlen oder beraubt werden, beachten Sie folgende Hinweise:

- Bei möglicher Gewaltanwendung des Täters (Raub) leisten Sie keine Gegenwehr, Ihnen drohen sonst Verletzungen, zum Beispiel durch einen unkontrollierten Sturz.   

- Rufen Sie sofort die Polizei. Versuchen Sie sich, wenn möglich, dass Aussehen des Täters zu merken, damit Sie ihn später beschreiben können. Besondere Merkmale sind interessant, denn oftmals sind die Täter schon polizeibekannt.

- Stellen Sie fest, ob es Zeugen gibt.

- Wenn Zahlungskarten entwendet wurden, dann ist es wichtig diese umgehend zu sperren. Unter der bundesweiten Rufnummer 116 116 können Sie die Sperrung der Karten veranlassen. Natürlich muss der Diebstahl der Karten zwingend bei der Polizei angezeigt werden.

Dieser hier abgebildete Notfallpass ist bei der Polizei erhältlich. Sie können Ihn sich auch aus dem Internet herunterladen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

https://sperr-notruf.de


-Sollten Ihnen auch Personaldokumente abhanden gekommen sein, dann müssen Sie bitte auch diesen Verlust anzeigen, einmal natürlich bei der Polizei, aber auch bei der ausstellenden Behörde (Stadt/Gemeinde).

- Sind Schlüssel zusammen mit den anderen Wertsachen, z.B. auch dem Ausweis, weggekommen, dann hilft nur der Tausch der Schließzylinder in den betroffenen Türen.

- Weiterhin gilt: Nutzen Sie das Angebot der Polizei in Form der Opferhilfebeauftragten oder die Angebote des Weißen Ringes, vor allem wenn Sie nachhaltig Probleme mit dem Geschehen haben. Dort wird Ihnen geholfen.